Mein liebes Gramastett´n !

(Das Gramastettner Lied)

von Hans Gielge

1.

Wer durchs Rodlta´l schon ga´nga´ is ama´l,

wird nu lang von dera Wa´ndrung redn,

wird die Gegend lobn,

denn am Hügl drobn

liegt so liab und schen mein´ Gramastetten.

 

(Refrain)

I ha´n di gern so gern mein Hoamat - Landl

mit deinen wa´ld - umrauschten Höhn,

mit deinen bleamal - durchsetzt´n Gwandl,

dir bleib i treu, mein liabes Gramastett´n !

 

2.

Grüaßt vom Wa´ldesschla´g d´Ruine Liachtnhag,

tuat von altn Zeitn still verzöhn.

Auf der andern Seit´ schaut ma´ in die Weit´

vom Kalvarienberg auf Gramastettn.

(R)

 

3.

Krapferln süaß und guat, wias sunst neamt machn tuat,

sand a Selt´nheit von jeher gwen,

und a Zwieba´ck fein

kaufst am bestn ein

schon seit altersher grad ´zGramastetten.

(R)

 

Herrn Oberlehrer Hauser und meinem lieben Geburtsort in Herzlichkeit gewidmet.

Hans Gielge

Aussee, 26. 9. 1951

Originalzeichnung und Originaltext