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Kirche

Neuer Kaplan

Pater Josaphat Pham Van Duy

wurde mit 1.9.2020 der neue Kaplan in Gramastetten und Eidenberg
Das Zisterzienserkloster Schlierbach stellt ihn vorerst für ein Jahr als Kaplan für Gramastetten und Eidenberg zur Verfügung.

P. Josaphat ist bereits im Pfarrhof eingezogen. Die Leitung der Pfarre mit Pfarrassistent Diakon Anton Kimla und Pfarrmoderator Abt Reinhold Dessl bleibt unverändert.

P. Josaphat stellt sich vor:

Mein Name ist P. Josaphat Pham Van Duy. Josaphat ist mein Ordensname und Pham Van Duy ist mein vietnamesischer Name. Ich wurde am 14.02.1978 in einer katholischer Familie in Nord-Vietnam geboren und besuchte dort die Schule. 

Nach der Matura trat ich 1997 ins Zisterzienserkloster Phuoc Ly in Süd-Vietnam ein. Das Kloster ist ca. 1.500 km von Zuhause entfernt. Dort legte ich die feierliche Profess ab. Von 2002 bis 2004 studierte ich Philosophie im Zisterzienserinstitut in Saigon. 2007 wurde ich nach Österreich gesandt, um Theologie zu studieren. Im Juli 2016 habe ich mein Studium in  Linz abgeschlossen. Anschließend habe ich den Pastorallehrgang in Linz absolviert und sammelte erste Erfahrungen in der Pfarre Wartberg an der Krems.
Am 29. Oktober 2016 übertrug ich die Profess auf das Kloster Schlierbach und gehöre seit diesem Tag zum 26 Mönche zählenden Konvent in  Schlierbach. Von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer empfing ich am 30. Oktober 2016 die Diakonweihe und am 14. Mai 2017 die Priesterweihe, beides in der Stiftskirche von Schlierbach. Seit 1. September 2017 bin ich Kaplan in der Pfarre Wartberg an der Krems.
Ja, ab 1. September 2020 darf ich als Kaplan bei euch in beiden Pfarren  Gramastetten und Eidenberg sein. Ich freue mich sehr darauf, mit euch den Glauben zu leben. Der Heilige Bischof Augustinus sagte: „Für euch bin ich Bischof, aber mit euch bin ich Christ.“ Als Priester darf ich Sakramente feiern und spenden, aber ich bin mit euch als Christ unterwegs.
Liebe Pfarrgemeinde, es ist mir sehr klar geworden das, was unser Abt Reinhold sagt: „Wir sind nicht für uns selber da, sondern um Christus in Wort und Sakrament zu verkünden.“ Ja, es geht um Jesus Christus. Denn er ist das Licht, das Leben, der Weg und die Wahrheit. Er ist unsere Hoffnung und Zuversicht. „Jesus, auf Dich vertraue ich und fürchte mich nicht….“
Christus im gemeinsamen Gebet, in seinem Wort, in der Feier der Sakramente besonders in der Eucharistie zu begegnen, finde ich sehr wichtig. Durch die Begegnung mit Ihm, mit dem barmherzigen Gott werden auch wir erfahren, wie er zu den Jüngern damals sprach, so spricht er auch heute zu uns in dieser Zeit der Corona-Krise und sagt: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“
Im Vertrauen auf Jesus und durch die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria
wünsche ich Euch alles Gute und Gottes Segen!

Euer P. Josaphat. Ocist.


Schon einmal kam jemand für ein Jahr nach Gramastetten:

Es stand am 5.3.1987 in den Mühlviertler Nachrichten:

Pater Reinhold Dessl, der im Herbst zum Diakon geweiht wurde, hat sein Studium abgeschlossen und wird jetzt als Diakon in der Seelsorge der Pfarre Gramastetten, voraussichtlich bis zur Priesterweihe im Sommer 1988, mitwirken.