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Buch Geschichte

Buch „Unser Gramastetten 1“

Die zweite, erweiterte Auflage des Buches ist ab 10.02.20021 wieder erhältlich!

Unser Gramastetten Hausgeschichten 1 – Buch über Gramastetten

Das Buch „Unser Gramastetten – Hausgeschichten 1“ von Günther Gielge und Herbert Ginterseder ist erschienen. Die Idee zum Buch kam Günther Gielge als er den Geschichten vom Gramastettner Nachtwächter Herbert Ginterseder bei einer Nachtwächterwanderung lauschte.

Im ersten Buch wird nicht nur erzählt, was der Nachtwächter einst erlebt hat, sondern auf 248 Seiten, über 300 Fotos und Zeichnungen, sind hunderte Geschichten von der Kirche bis zum Marktplatz niedergeschrieben, damit sie nicht vergessen werden. Man liest über die Häuser, ihre Bewohner, das Handwerk, man erlebt G´schichtln und Anekdoten von Gramastettner Originalen, Persönlichkeiten und noch vieles mehr.

Das Buch ist ein Fenster in die Vergangenheit und beginnt, in 40 Kapitel, die alten Häuser und Plätze vom oberen Markt darzustellen und zu erzählen. So wird das frühere Leben in Gramastetten wieder lebendig. Man staunt über wissenswerte, erstaunliche, interessante, lustige, makabre und zu Herzen gehende, wahre Geschichten, die alle nicht erfunden, sondern erlebt, aufgeschrieben und überliefert sind. 

Als Material diente das Wissen von Herbert Ginterseder, die Chroniken und Zeichnungen von Hugo Gielge, zahlreiche andere Aufzeichnungen, alte Fotos und Zeitungsausschnitte, aus denen das Interessanteste herausgesucht und auf den vielen Seiten festgehalten wurde.

Das Buch „Unser Gramastetten – Hausgeschichten 1“, ist für alle die an den zahlreichen Geschichten und Anekdoten von Gramastetten interessiert sind  und auch ein schönes Geschenk für besondere Anlässe. Der Band, um € 24,90, wird vom Kulturforum Gramastetten mit einer Auflage von 200 Stück herausgegeben.

Wegen Corona muss eine Buchpräsentation leider entfallen.

Erwerben kann man dieses Buch bei

 Kulturforum  Gramastetten, Marktstraße 25,  

Mail: kulturforum.gramastetten@gmx.at

Gemeindeamt Gramastetten,

Raiffeisenbank Gramastetten

Restaurant Gramaphon,

Winkler Markt Gramastetten

Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Schmökern der Hausgeschichten.

Günther Gielge  und Herbert Ginterseder

Leseprobe Inhaltsverzeichnis:

Zeitungsausschnitte von früher sind für mich ein Fenster in die Vergangenheit. Man blickt authentisch zurück mit der Sprache und den Worten von damals. Am 11.09.1913 stand in der Zeitung über den Abschied von Pfarrer Peyrer:

Leseprobe der 10 Seiten vom Kapitel „Schulhaus“, schalten sie bitte die Zwei Seiten Ansicht von AcrobatReader ein, dann sehen sie das offene Buch vor sich.

Das ist das erste Buch „Unser Gramastetten – Hausgeschichten – Von der Kirche bis zum Marktplatz“. In den nächsten Jahren werden, so Gott es will, zwei weitere über die Häuser des Marktes dazukommen. Wenn sie interessante, wissenswerte, erstaunlich, lustige, makabere oder zu Herzen gehende Geschichten über die Gramastettner Häuser und Bewohner kennen, teilen sie es mir bitte mit.

Günther Gielge – guenther.gielge@gramastetten.at

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Allgemein Fotos Gasthaus Geschichte

Hambergwirt

Nicht nur in der topothek Gramastetten kann man interessante Bilder finden, über den Hambergwirt findet man einige in der topothek Walding.

Es erinnern sich noch viele an den Hambergwirt, an die Gastlichkeit und Gemütlichkeit. Wenn man am Haus vorbeifährt denkt man daran.

Um 1900

Von links: Ledermüller Michael *12.06.1837 – 1908 (Hambergwirt) Restliche Personen unbekannt

Text: Das Gasthaus Hambergwirt noch mit Strohdach.

Links im Bild: Der Wirt Michael Ledermüller. Er war mit Maria Hartl (vom Pöstlinger am Dürnberg, Ottensheim) verheiratet.

Der Gasthof hatte eine Pferdetränke. Hier konnten sich die Tiere für den beschwerlichen Weg nach Gramastetten stärken.

Der alte Weg führte südlich des Hauses direkt am Gastgarten vobei. Im Wald hinter dem Nachbarhaus Wolfmair sind heute noch deutlich die Spuren des Altweges sichtbar.

Erst um das Jahr 1957 begann der Straßenausbau wie wir ihn heute kennen: Zwischen „Hambergwirt“ und „Lenzn“ nach Gramastetten.

Die Wirtsleute sind:

Um 1870 Ledermüller Johann und Maria

Um 1908 Ledermüller Michael und Maria

Um 1911 Füreder Franz und Maria

Um 1920 Mitter Anton und Maria

Um 1931 Mitter Anton und Katharina

Um 1931 Reingruber Michael und Katharina

Um 1943 Mitter Steffi

1966-2006 Wolfmair Max und Traudi

2006-2010 Prokesch Hannes und Silvia

Herbst 1913

Von Links: Füreder Franz (Hambergwirt) *1885-1915, Ledermüller Maria verehel. Wolfmair (vulgo Groisen) *1909-1994, Baby: Füreder Anna *1913, Füreder Maria geb. Hartl verw. Ledermüller (Hambergwirtin) *1882-1927, Füreder Franz *1912

Text: Die Wirtsleute Füreder.

Maria Ledermüller (geb. Hartl) heiratete in 2. Ehe Herrn Franz Füreder aus Zwettl/Rodl.

Tochter Maria (geb. 10.08.1909 und gestorben 22.11.1994) stammt aus der 1. Ehe, Franz und Anna aus der 2. Ehe.

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02.02.1931

Hochzeit Hambergwirt

Nachdem 1927 die erste Frau Maria von Mitter Anton verstarb, heiratete er ihre Schwester Katharina.

Hier nur die Daten zu den Brautleuten: Mitter Katharina geb. Hartl (Hambergwirt) *1890-1965 und

Mitter Anton (Hambergwirt) *1878-1931. Die weiteren Personen, siehe Topothek Walding.

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1960

Von links: Holzinger Josef (vulgo Amesberger) *1904-1964, Wiesinger Marianne geb. Kitzmüller, Reingruber Katharina geb. Hartl („Reim-Kathl“), Hambergwirtin *1890-1965

Text: Im Jahr 1960 wird der Gasthof bis auf den Stalltrakt abgebrochen und neu errichtet.

1961

Mitter Johann *1945-1962

Text: Hansi hatte ein Herzleiden und verstarb am 26.04.1962 im 17. Lebensjahr.

Hier am Foto ist der Umbau des Hauses „Hambergwirt“ zu sehen, bei dem nur der Stalltrakt bestehen blieb.

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1962

Reingruber Michael (Kurven-Michl) Hambergwirt *1894-1964

Text: Immer noch in Erinnerung: Die Wirtsleute Reingruber Michael und Reingruber Katharina.

Noch bekannter unter ihren umgangssprachlichen Namen „Kurven-Michl“ und „Reim-Kathl“. Grund dafür war, dass der Hambergwirt an einer kurvenreichen Straße liegt.

Text und Besitzerin der Fotos: Margarete Wolfsteiner

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Maibaum 1983 Hambergwirt

v.l.n.r.: Bgm. Freiseder Michael (Gramastetten), N.N., Königsdorfer Adolf (Sparvereinsobmann), Bgm. Zellinger Johann (Walding), N.N., Plakolm Johann, Lehner Josef mit Ziehharmonika

Fotograf (Urheber) Walter Wiesinger / Besitzerin Doris Lucan

Übergabe 2006

Silvia und Hannes Prokesch hatten im Juni 2006 zur Übergabefeier vom „Hambergwirt“ an sie, von ihren Eltern Traudi und Max Wolfmaier eingeladen. Über 400 Gäste waren gekommen um mit ihnen zu feiern. Traudi und Max haben 1966 geheiratet und das Gasthaus von ihrer Tante zu einem Drittel geerbt. Die anderen Erben zahlten sie aus. Es war auch eine kleine Landwirtschaft dabei und das Gasthaus wurde nebenbei geführt.

Traudi und Max haben in den 40 Jahren das Wirtshaus ausgebaut,, vergrößert und den heutigen Erfordernissen angepasst. Ja, sie haben viel geleistet! Sie haben ein Haus der Begegnung geschaffen, wo sich die Gäste wohlfühlen und gemütlich beisammen sein können. Unter dem Motto „Der Gast ist König“ werden die Gäste bestens bedient. Nach 40 Jahren haben sie jetzt das Wirtshaus an ihre Tochter Silvia und Schwiegersohn Hannes Prokesch übergeben. Möge das Hamberg-Gasthaus weiterhin ein Haus der Begegnung bleiben wo sich die Gäste wohlfühlen, für das sorgen ab jetzt Silvia und Hannes Prokesch. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute den Beiden.

Altbürgermeister Michael Freiseder begrüßte auf Wunsch der Familie die über 400 Gäste zur Übergabefeier und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Text: ÖR Michael Freisender Fotos: Gielge Günther

Idee zur ganzen Seite: Doris Lucan Topothekarin von Walding

https://walding.topothek.at/

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Geschichte

Seuche in Gramastten

Bereits vor 132 Jahren wurde die Schule in Gramastetten wegen einer Seuche auf unbestimmte Zeit geschlossen, oder Veranstaltungen durften nicht abgehalten werden. Heute hat man Scharlach, Diphterie oder die Masern durch die Impfungen in Griff, wie auch hoffentlich bald Corona.

Zeitungsauszüge: