Singen auf Lichtenhag

Am 2. September war das Bezirksseniorenhaus sowie das Arcus Gramastetten bei uns zu Besuch und ein paar Besucher konnten sich noch an die alten Zeiten erinnern, wie sie selbst als Kinder bei der Burgruine gespielt haben.

Einige der Bewohner waren jedoch noch nie auf der Burg und man hörte hin und wieder den Satz: „Dass ich das noch erleben darf!“ Freilich ein sehr tiefgründiger Satz, da die meisten der Besucher vom Bezirksseniorenhaus schon über 85 Jahre alt sind. Vermutlich zerrt man in diesem Alter schon mehr an Erinnerungen, als dass man die Gelegenheit hat, solche zu schaffen. Man kann nur mit großer Demut und Dankbarkeit den Geschichten zuhören.

ES FREUT UNS DAHER IMMER SEHR, DASS DIE BURGRUINE ANLAUFSTELLE FÜR JUNG UND ALT IST UND BLEIBENDE ERINNERUNGEN HINTERLÄSST!!

GRAMASTETTNER SINGRUNDE MIT DABEI
Der Tag, an dem uns die BewohnerInnen vom Bezirksseniorenhaus sowie vom Arcus Gramastetten besuchen kommen, ist immer außergewöhnlich. Neben dem Duft von Kaffee und Kuchen liegt immer eine sehr spezielle Energie in der Luft. Heuer hat die Singrunde aus Gramastetten den Nachmittag musikalisch zusätzlich bereichert.

Die Idee, den Besuch von Bezirksseniorenhaus und Arcus musikalisch zu untermauern kam uns – wie soll es anders sein – bei den Ferienspielen. Traudi Reisinger hat mir von der Singrunde erzählt und dass die letzten zwei Jahre so fad waren, weil sie nirgends hingehen haben können. Und so wurde gleich organisiert, dass die Singrunde an diesem Nachmittag mit dabei ist.

Viele der Besucher von Seniorenhaus und Arcus waren beim Gramastettner-Lied textsicher und genoßen sichtlich die alten, heimatlichen Lieder der Singrunde, die dort und da sogar auf die Burgruine umgedichtet wurden.

Viele Geschichten von der Burgruine weiß unser Nachtwächter Herbert Ginterseder zu erzählen, der uns immer wieder mit seinem historischem Wissen begeistert und uns die Zeiten der alten Gemäuer in Erinnerung ruft.

GESELLIGE RUNDE

Nachdem sich die Bewohner vom Bezirksseniorenhaus und Arcus wieder auf den Heimweg gemacht haben, war es noch nicht vorbei. Bei Kaffee, Kuchen, Bier, Wein und Schnaps haben wir den Nachmittag mit der Singrunde noch ausklingen lassen.

Wer jetzt glaubt, dass der Tag feucht-fröhlich geendet hat, der irrt! Fröhlich ja, aber das Bier, der Wein und auch der Schnaps blieben beinahe unberührt! Kaum wurden ein paar Wörter ausgetauscht, wurde schon wieder ein Lied angestimmt und man wurde immer wieder überrascht! „Mia dringan net vü, fia des homa koa Zeit!“ hieß es vom Chor, bevor sie wieder das nächste Lied anstimmten.

ERINNERUNGEN FÜR DIE EWIGKEIT
Vielen herzlichen Dank an alle helfenden Vereinsmitglieder für die Vorbereitungsarbeiten und Kuchen backen sowie für’s Zusammenräumen, an das Fachpersonal vom Seniorenhaus und Arcus, an Herbert Ginterseder für die geschichtliche Untermalung sowie Fredi Scharinger und allen Mitsingenden, die diesen Nachmittag noch außergewöhnlicher gemacht haben! Es war unglaublich schön und es bleiben wunderschöne Erinnerungen, an einen besonderen Nachmittag bei der Burgruine Lichtenhag, von dem wir hoffentlich in vielen Jahren noch erzählen können!

Text/Fotos: Renate Kogler

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