Fünf Meter abgestürzt

Arbeiter stürzte fünf Meter auf Betonboden.

Die Nachwirkungen des verheerenden Hagelunwetters im Juni sind in Gramastetten noch überall sichtbar. Die Freiwilligen Feuerwehr Gramastetten deckte von den 450 beschädigten Dächern ca. 230 notdürftig mit Plastikplanen ab. Diese Planen werden aber bei starkem Wind beschädigt und Wasser dringt ein. Die ortsansässigen Dachdecker können die vielen Schäden nicht allein beheben, so arbeiten Dachdeckerfirmen aus ganz Österreich jetzt in Gramastetten.

Das Eternit-Schuldach der Volksschule wurde vom Hagel zerstört und wird derzeit von einer Wiener Firma erneuert. Unter dem Dach wird ein „Kaltdach“ aus Holz eingezogen, um das Wasser bei neuerlichen Hagel abzuhalten.

Am 16.08.2021 brach ein 49-jähriger Dachdecker aus Wien bei Sanierungsarbeiten am Dach der Volksschule ein. Er stürzte fünf Meter auf einen Betonboden ab und wurde unbestimmten Grades verletzt. Die Höhenretter aus Schweinbach und Alkhoven wurden alarmiert, um den Verletzten über das Dach zu bergen. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gramastetten Dieter Reithmayr entschloss sich aber zu einer komplizierten aufwändigen Rettung mit dem Baukran. So konnte der Verletzte schneller mit dem Rettungshubschrauber „Christophorus 10“ in das Unfallkrankenhaus nach Linz geflogen werden.

FOTOS © TEAM FOTOKERSCHI.AT / KASTNER

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